Fangio in 1:18: Mercedes W196 Stromlinie und Maserati 250F
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Ein Fahrer, zwei Silberpfeile — und ein roter Maserati
Wer ein Fangio Modellauto sucht, landet unweigerlich bei zwei Wagen: dem Mercedes-Benz W196 und dem Maserati 250F. Mit ihnen gewann Juan Manuel Fangio drei seiner fünf Weltmeistertitel. CMC hat beide im Massstab 1:18 gebaut — und beide stehen jetzt bei uns im Shop. Zeit, die Geschichte dahinter zu erzählen.
1954: Reims und die Stromlinie
Als Mercedes-Benz 1954 in den Grand-Prix-Sport zurückkehrte, überraschte das Werk die gesamte Rennszene: Der W196 trat in Reims mit einer vollverkleideten Stromlinienkarosserie an, die alle vier Räder umschloss. Drei Wagen standen am Start — und gleich beim ersten Rennen gelang ein Doppelsieg, Fangio vor Karl Kling. Auf schnellen Strecken setzte Mercedes fortan die Stromlinie ein, auf kurvenreichen den freistehenden W196 Monoposto. Fangio wurde 1954 und 1955 Weltmeister, und wie in Reims gewann die Stromlinie auch das letzte Rennen der Saison 1955 in Monza — den letzten Einsatz des W196, bevor sich Mercedes aus dem Rennsport zurückzog.

Das Modell: CMC M-044 W196 Stromlinie
CMC fertigt den W196 Stromlinienwagen von Hand aus mehr als 1100 Einzelteilen. Das Besondere: Die komplette Karosserie ist mit nur sechs Schrauben befestigt und lässt sich abnehmen. Darunter liegen der präzis gestaltete Gitterrohrrahmen, der Achtzylinder-Reihenmotor in seiner schrägen Einbaulage, die innenliegenden Bremstrommeln und die authentisch angeordneten Treibstoff- und Öltanks. Unser Exemplar ist eine nummerierte limitierte Auflage (#0530 von 2000) in fast neuwertigem Zustand.
1957: Der Nürburgring und der grösste Sieg
Drei Jahre später sass Fangio in einem roten Wagen. Der Maserati 250F war 1957 der Wagen der Saison — und am 4. August fuhr Fangio damit auf dem Nürburgring das Rennen, das bis heute als eines der grössten der Formel-1-Geschichte gilt. Vor mehr als 200 000 Zuschauern kämpfte er gegen seine beiden grössten Rivalen, Mike Hawthorn und Peter Collins auf Ferrari 801. Nach einem verpatzten Boxenstopp holte er den Rückstand auf der Nordschleife Runde um Runde auf und gewann schliesslich mit 3,6 Sekunden Vorsprung. Mit diesem Sieg sicherte er sich seinen fünften und letzten Weltmeistertitel.

Das Modell: CMC M-051 Maserati 250F
CMC nennt den Maserati 250F schlicht „Das Weltmeisterauto“. Das handmontierte Ganzmetall-Modell zeigt den Gitterrohrrahmen, den Sechszylinder-Reihenmotor mit allen Leitungen und Kabeln, durchbrochene Lüftungsschlitze an der ganzen Karosserie und zweiflügelige Zentralverschlüsse mit eingeprägtem Borrani-Logo. Am meisten beeindruckt das Heck: 301 Nieten, einzeln von Hand eingesetzt, zum Teil mit Unterlegscheibe. Unser Exemplar ist in sehr gutem Zustand; die feinen Haarrisse in der Windschutzscheibe — eine bekannte Schwachstelle dieses Modells — legen wir im Zustandsbericht offen.
Worauf Sammler achten sollten
Beide Modelle sind seit Jahren ausverkauft und tauchen fast nur noch auf dem Sekundärmarkt auf. Beim W196 Stromlinienwagen lohnt ein Blick auf die Passform der abnehmbaren Karosserie und auf das Zertifikat: Nummerierte Exemplare der limitierten Auflage sind gesuchter als Stücke ohne Nachweis. Beim Maserati 250F gilt die klare Windschutzscheibe als Schwachstelle — feine Risse sind bei vielen Exemplaren zu finden, auch wenn Verkäufer sie selten erwähnen. Prüfen Sie ausserdem die Zentralverschlüsse und die filigranen Lüftungsschlitze auf Beschädigungen. Und bei beiden gilt: Eine gut erhaltene Originalverpackung mit Schaumstoffeinlagen steigert den Wert deutlich.
Warum die beiden zusammengehören
Der W196 und der 250F stehen für zwei Seiten derselben Karriere: die deutsche Präzisionsmaschine, mit der Fangio die Konkurrenz 1954/55 dominierte, und den italienischen Wagen, mit dem er 1957 bewies, dass sein Talent keine Maschine braucht, um sich zu zeigen. Interessant für Sammler: Fangio gewann die ersten beiden Rennen der Saison 1954 noch auf Maserati 250F, bevor er zu Mercedes wechselte. Wer beide Modelle nebeneinander stellt, erzählt also die ganze Geschichte.
Beide Wagen sind von CMC nicht mehr lieferbar. Bei AMS kaufen Sie sie in CHF, mit ehrlichem Zustandsbericht nach unserem Bewertungssystem und versichertem Versand innerhalb der Schweiz — ohne Zoll und ohne Wartezeit.